Als Shipping Service Provider und Versandpartner für Online Händler, Marktplätze und Fulfilment-Dienstleister ist es uns bei shipcloud aufgrund der aktuellen Situation natürlich ein besonderes Anliegen, unsere Kunden möglichst aktuell über etwaige Auswirkungen und Anpassungen im Online-Handel zu informieren. Fakt ist aber auch, dass niemand aktuell schon absehen kann, wie sich die Corona Krise (langfristig) auf den Online Handel auswirken wird. Nachfolgend möchten wir die aktuellen Informationslage deshalb zusammenfassen und Ihnen einen Überblick geben, wie Sie bei shipcloud über die Situation informiert bleiben können. In unserem Help Center gibt Ihnen hierfür vor allem unser Newsticker sowie eine Übersicht über aktuelle Auswirkungen auf ihren Paketversand einen Überblick über das aktuelle Geschehen.

Keine Einschränkung des shipcloud Services

Wichtig für unsere Kunden ist vor allem die Tatsache, dass der shipcloud Geschäftsbetrieb weiterhin uneingeschränkt stattfindet – und zwar aus dem Home Office. Wir sind zu den üblichen Geschäftszeiten per E-Mail und per Chat erreichbar und versuchen Ihre Anliegen wie immer schnellstmöglich zu bearbeiten. Die Voraussetzungen für gleichbleibend hohe Arbeitsqualität sind also gegeben. Für Fragen zur aktuellen Situation stehen wir Ihnen über die genannten Kanäle gerne zur Verfügung.  Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir dieselben Informationsquellen beziehen wie alle Marktteilnehmer auch und uns deshalb nur nach bestem Gewissen einen eigenen Überblick verschaffen können.

Wichtige Informationen für Ihren Versand

In unserem Help Center informieren Sie wir aktuell über mögliche Änderungen und Einschränkungen des Versands, sobald wir Kenntnis darüber erhalten. Hierzu zählen vor Allem offizielle Aussagen der Versanddienstleister, welche zunehmend auf die Corona Krise reagieren müssen. 

Wir empfehlen, sich den Help Center Eintrag sowie den Newsticker als Lesezeichen in Ihrem Browser abzuspeichern, um aktuelle Informationen zügig zu erhalten.

Wie Sie sich als Händler außerdem auf die anhaltend aussergewöhnliche Situation vorbereiten können, hat Shopanbieter.de in einem ausführlichen Beitrag für Sie zusammengefasst. So kann es zum Beispiel sinnvoll sein, weitere Lagerkapazitäten bei Fulfillment-Dienstleistern zu erfragen, auf mehrere Versanddienstleister zurückzugreifen und Mitarbeiterrotationen, z.B. durch Beantragung von Kurzarbeit, zu erwägen. Natürlich sind diese Tipps allgemein und können je nach Betrieb und Geschäftsmodell nur höchst individuell angewandt werden. 

Auswirkungen auf den Online-Handel

Auch wenn sich langfristige Auswirkungen auf den Online Handel bisher nur ungenau prognostizieren lassen, so spürt der Online Handel bereits jetzt erste Effekte auf das eigene Business. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland hat hierfür 135 Unternehmen befragt. Fast neun von zehn Unternehmen (88,3 Prozent) berichten, dass sie aktuell bereits direkt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. 41 Prozent der befragten Unternehmen verzeichnen schon jetzt Nachfragerückgänge und mehr als sechs von zehn erwarten diese im Jahresverlauf. Zudem geht gut jedes zweite E-Commerce-Unternehmen von Umsatz- und Ergebnisminderung durch Lieferengpässe aus.

Lebensmittel Online Handel kann profitieren

So zeigt die aktuelle Analyse “Lebensmittel online – heute und 2030” des IFH Köln bereits jetzt einen Anstieg an Bestellungen im Lebensmittelonlinehandel. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass die Besteller eine Lieferung einem Gang in den Supermarkt aufgrund der aktuellen Lage vorziehen. So wappnen sich auch die Supermarkt-Ketten für ein erhöhtes Bestellaufkommen sowie allgemeine Verfügbarkeiten in ihren Läden. Aktuell werden hierfür dringend neue Arbeitskräfte benötigt.

So lange Lieferdienste also noch uneingeschränkt ausliefern dürfen und die Versanddienstleister ihre Services nicht minimieren/einstellen, kann es also sogar zu einem Aufschwung bei Onlinebestellungen kommen. So bemüht sich auch Online Gigant Amazon aktuell um neue Mitarbeiter – insbesondere angesprochen sind hierbei auch Personen auch Bereichen, welche aktuell geschlossen werden, wie etwa die Gastronomie.